8. April 2017

Schihochtour: Gabler (Beinahe Gipfel)

Anfahrt: Gerlos, Österreich
Ausgangspunkt: Gasthaus Finkau (1418m)
Ziel: Gabler (3253m)


Route: Finkau (1418m) - Trisslalm - Wildgerlostal Richtung Moräne - Materialseilbahn Zittauerhütte Rinne zum Gletscherblick -  Aufstieg entlang der Moräne - Wildgerloskees - Schidepot auf der Glatze - Gipfelgrat bis Plattenstelle (3253m) - Schidepot - Abfahrt über Wildgerloskees - Ausgangspunkt

GPS:



Tourdaten:
Zeit:

-Gesamt = 6h
-Aufstieg = 3h 30m
Höhe: 1790Hm
Entfernung: 20,3km

Bemerkungen: Zillertaler Alpen , Ab Schidepot Kletterei bis II. Plattenstelle abgesichert mit Bohrhaken

Begleiter: Bani , Gustl

Tourbeschreibung: Der Gabler in der Reichenspitzgruppe ist eine sehr lohnende Tour im Wildgerlostal. Als Ausgangspunkt bietet sich der Parkplatz am Gasthaus Finkau perfekt an. Zu Beginn folgen wir dem Forstweg taleinwärts über kurze Kehren zur Trisslalm. Bis hier ca. könnte man je nach Schneelage mit dem Bike fahren. In etwa mussten wir 1500m die Schi tragen bis eine ausreichende Auflage vorhanden war.
Endlich auf den Schi ins Wildgerlostal
Schon vom Parkplatz sieht man den gesamten Aufstiegsweg bis zum Gipfel, anfangs war aber noch zuviel Nebel im Spiel. Man folgt dem Tal eher linksseitig und steigt über die erste Steilstufe hinauf und quert Richtung Zittauer Hütte. Vorher geht es weiter entlang der Moräne weiter in gerader Linie.
Von weitem sieht man die Moräne
Nach der Steilstufe vor der Zittauer Hütte
Die Zittauer Hütte
Rückblick durch das Tal
Bani im Aufstieg, der Gipfel noch im Nebel
Die Perspektive ändert sich nur sehr beschränkt da man auf die Lange Distanz immer nur etwas weiter linker oder rechter Hand aufsteigt.
Immer in wunderbarer Steigung geht es Richtung Gletscher
Die Perspektive ändert sich gering durch die Dimensionen
Die Tour ist kein geheim Tipp und man sieht schon von weitem eine Ameisen Kolonne der Spur folgen.
Die Ameisen Kolonne
Weiter im oberen Teil quert man entlang einem Felsabbruch. Je nach Schneelage kann hier die Position der Randspalte bzw. der Spur sich stärker ändern.
Die Spur entlang der Randspalte
Ab der flachen Stelle, sollte man anseilen wenn weniger Schnee gefallen ist und Spalten offen sein könnten. Der obere Teil wird Glatze genannt. Hier liegen oft Abgeblasene stellen blank.
Kurz vor der Glatze
Je näher man kommt desto imposanter sieht man auf die Reichenspitzgruppe. Leider sind die Fotos aus dieser Perspektive nicht besonders gelungen.
Der Gabler und die Reichenspitze
Verschobene Perspektive unterhalb des Schidepots
Blick von der Reichenspitze über den Hahnenkamm zur Wildgerlosspitze
Am Schidepot war einiges los, aber es ist genügend Platz besonders auf der Südwest Seite findet man ein windstilles Plätzchen. Leider folgten wir dem Vorbild anderer und stiegen Richtung Gipfel nur mit Eisen und Pickel aber ohne Sicherungmaterial.
Das Schidepot auf der Glatze
Der Aufsteig über Blocke und Granitplatten geht im unteren Teil ganz gut. Kurz vor dem Gipfel befindet sich eine beidseitig ausgesetzte Stelle. Die über eine Platte überklettert werden muss. Hier entschieden wir uns nicht weiter zu gehen ohne zusätzliches Material, also steigen wir wieder zurück zum Depot. Der Gipfel wird möglicherweise im Sommer im Zuge einer Überschreitung bestiegen.
Aufstieg über den Gipfelgrat
Rückkehr
Blick über den Hahnenkamm zur Wildgerlosspitze
Abstieg über den Grat
Rückblick durch das Wildgerlostal
Der Einsteig zum Gipfelgrat
Nachdem wir noch ein bisschen den Ausblick und das perfekte Wetter genossen ging es an die Abfahrt.
Das Schidepot von oben
Weites Panorama nach Osten
Panorama nach Norden
Blick Richtung Krimml
Gruppenfoto am Schidepot
Vor der Abfahrt
Zu beginn entlang der Aufstiegsspur über die Glatze. Anschließend in Abfahrtsrichtung links Abfallend Richtung Wildgerloskees. Die Abfahrt ist lohnender auf der anderen Seite der Moräne als der Aufstieg.
Bereit für die Abfahrt
Rückblick zum Gabler , Reichenspitze und Wildgerlosspitze
Die Tour ist rundum eine perfekte Schitour. Die Hänge sind wie geschaffen für die Abfahrt. Im gesamten Aufstieg bis zum Depot gibt es keine technischen Schwierigkeiten oder Steilstufen.

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