9. Juli 2016

Berggehen: Falzthurnjoch Überschreitung

Anfahrt: 6213 Pertisau, Österreich
Ausgangspunkt: Gernalm (1172m)

Ziel 1: Falzthurnjoch (2150m)
Ziel 2: Bettlerkarspitze (2268m)


Route: Gernalm (1172m) - Gütenbergsattel - Feilsattel - Querung unterhalb der Schneeköpfe - Falzthurnjoch (2150m) - Plumskar - Kamin auf Normalweg - Bettlerkarspitze Vorgipfel - Bettlerkarspitze (2268m) - Plumsjochhütte - Gernalm


GPS:



Tourdaten:
Zeit:

-Gesamt = 6h
-Aufstieg = 4h (Bettlerkarspitze)
Höhe: 1300Hm
Entfernung: 14km

Bemerkungen: Karwendel

Begleiter: Bani , Gustl , Robi

Tourbeschreibung: Schon seit längerem steht diese Überschreitung auf dem Plan. Endlich konnten wir den zentralen Grat zwischen Gern- und Falzthurntal begehen. Wir starteten die Tour vom Parkplatz an der Gern Alm. Wir gehen Taleinwärts und folgen dem Pletzachbach über einen Steig Richtung Süden. Man quert einige male das Bachbett bis man auf dem Gütenbergsattel gelangt. Von dort steigen wir wieder ca. 100Hm ab auf den Feilsattel. Hier sieht man rechtsseitig leichte Pfadspuren Richtung Latschen. Weiter durch ausgeprägte Latschengassen und Wiese Richtung Fels Grat. Als ersten steigt man über einige bewachsene Felsköpfe.
Oberhalb des Feilsattel am Grat zu den Schneeköpfen
Anschließend wird der Grat schärfer bis man unterhalb der Schneeköpfe nach Südosten auf einen Gamswechsel quert.
Der Grat wird schärfer
Über die Querung ist große Aufmerksamkeit gefordert, nur loses Gestein und ziemlich ausgesetzt.
Die Querung unterhalb der Schneeköpfe
Am Ende der Querung zweigt man rechtsseitig über eine Rinne wieder zurück auf grasigen Untergrund.
Das Ende der Querung
Über die Gras Schrofen zurück auf den Grat Hinter den Schneeköpfen.
Über das Wiesengelände zurück zum Grat
Ab hier ist wieder schönes Gelände über den breiten Grat Richtung Falzthurnjoch. Man bekommt schöne Blicke ins Gramaital und zurück zur Gernalm.
Weiter Richtung Falzthurnjoch
Panorama über das Falzthurntal
Hinten das Falzthurnjoch
Blick zur Gernalm
Zum ersten Gipfel geht es etwas steiler aber in gemütlichem Gelände.
Das Falzthurnjoch
Der Gipfel erhält scheinbar nicht oft Besuch. Das Gipfelbuch ist originell in einem Johurtglas unter Steinen fixiert. Ein Gipfelkreuz gibt es nicht nur ein Steinmann markiert den höchsten Punkt.
Originelles Gipfelbuch
Der Gipfel des Falzthurnjochs
Nun geht es weiter über den Grat zur Bettlerkarspitze. Hier kann man entweder über das IIer Gelände klettern oder auch außen vorbei queren. Hier sahen wir auch viele Alpensalamder die sich über die Felsen tummelten.
Weiter zur Bettlerkarspitze
Alpensalamander
In der Mitte des Grats sind noch ein zwei leichte Klettereien bis man unterhalb der Bettlerkarspitze ankommt.
Kletterstelle in der Mitte des Grats
Blick zurück über den Grat
Laut einer Tourenbeschreibung, suchten wir eine Rinne um direkt auf den Gipfel zu kommen. Leider war genau an dieser Stelle die Sicht sehr durch Nebel eingeschränkt. Also entschieden wir uns durch das Plumskar zu queren und uns weiter unterhalb einen Weg zum Gipfel zu suchen. Das Kar war nicht unbedingt ein Ort wo man sich allzulange Aufhalten möchte. Hier bleibt kein Stein dort liegen wo er sollte.
Robi bei der Wegfindung
Querung durchs Plumskar
Panorama über den Grat aus dem Plumskar
Wir querten entlang der Felswände paralell unterhalb des Normalwegs, bis wir einen Kamin fanden der uns direkt zum Gipfelggrat brachte. Der Kamin war schätzungsweise im III. Grat.
Kamin aus dem Kar hinauf zum Normalweg auf die Bettlerkarspitze
Wieder zurück auf dem Weg geht es erst zum Vorgipfel des Bettlerkarspitze.
Wieder am Normalweg
Vorgipfel der Bettlerkarspitze
Um auf den Gipfel zu kommen muss man noch über eine Steilstufe diese ist aber mit einem Fixseil gesichert und sollte kein Problem darstellen. Anscheinend war diese Stelle früher schwieriger, da sie überhängend war. Dies hat sich aber seit einem Felsabbruch verändert.
Gruppenbild auf der Bettlerkarspitze
Gipfelkreuz auf der Bettlerkarspitze
Leider hatten wir auch am Gipfel keinen besonders guten Ausblick.
Nebeliger Blick zum Gipfel
Blick zurück über den Grat vom Gipfel aus
Für den Abstieg geht es wieder über den normalweg über den Vorgipfel über die Schooterriesen hinunter zur Plumsjochhütte.
Abstieg zur Plumsjochhütte
Die Plumsjochhütte ist von außen sehr urig und innen sehr schön hergerichtet. Bosonders das "Plumsklo" in edel Optik ist einen Blick wert.
Die Plumsjochhütte
Plumsjochhütte 1630m
Von der Hütte geht es weiter über den Plumssattel inkl. Kreuz am Sattel über die sehr steilen Serpentinen zurück zur Gernalm.
Panorama über die Tour vom Plumssattel
Kreuz am Plumssattel
Serpentinen auf den Plumssattel
Die Tour war abgesehen vom Anfänglichen Regen und schlechter Sicht eine perfekte Unternehmung.

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