25. August 2016

Hochtour: Ortler Normalweg

Anfahrt: 39029 Sulden, Bozen, Italien
Ausgangspunkt: Bergstation Langensteinlift (2327m)

Ziel 1: Payerhütte (3029m)

Übernachtung: Payerhütte (3029m)

Tag 2: Ortler (3905m)


Route: Bergstation Langensteinlift (2327m) - Tabarettahütte (2556m) - Payerhütte (3029) - Übernachtung - Felsengrat - Bärenloch - Ortler Plateou - Ortler (3905) - Payerhütte - Tabarettahütte - Ausgangspunkt


GPS:



Tourdaten:
Zeit Tag 1:
-Gesamt = 2h
Höhe: 860Hm
Entfernung: 6,5km

Zeit Tag 2:
-Gesamt = 7,5h
-Aufstieg = 3h
Höhe: 1120Hm
Entfernung: 13,6km

Bemerkungen: Ortler Alpen , Klettern III. Eis bis 40°

Begleiter: Bani , Wolli

Tourbeschreibung: Konig Ortler ist der höchste Berg der Region Südtirol und einer der bedeutendsten Gipfel der Ostalpen. Schon bei der Anfahrt am Reschensee kann man das weiße Gipfel Plateau erkennen.
Ortler vom Reschensee
Vom Talort Sulden geht es per Doppelsessellift zur Bergstation des Langensteinlifts. Damit spart man etwa 400Hm zeitlich bleibt es in etwa gleich ob Lift oder zu Fuß.
Wegweiser an der Bergstation
Zuerst quert man über Schotterriesen bis unterhalb der Tabarettahütte und steigt weiter auf über Serpentinen.
Über die Schotterriesen zur Tabaretta Hütte
Aufstieg zur Tabaretta Hütte
Ortler Nordwand
Von der Tabaretta Hütte sieht man sehr gut auf die Ortler Nordwand und erkennt auch schon die Julius Payer Hütte auf dem Felsgrat.
Die Tabaretta Hütte i.H. Payer Hütte
Ortler Nordwand und Payer Hütte
Rifugio Tabaretta
Von der Tabarettta geht es über einen sehr schön angelegten Steig weiter. Überall hat man schöne Blicke auf den Gletscher, die Hütte und die umliegende Landschaft.
Der Weg von der Tabaretta zur Payerhütte
Payerhütte vor der Ortler Nordwand
Blick zum Stilfser Joch
Im Oberen Teil wechselt der Steig auf die Westseite und man gelangt über den Grat zur Hütte.
Der Ortler
Die letzten Meter bis zur Hütte
Felsnadel mit Wegweisern
Ausgangspunkt von der Hütte
Julius Payer Hütte
Julius von Payer
Blick von der Payerhütte zurück zur Tabaretta Hütte
Seit 1875...
Von der Hütte auf 3029m ist der Ausblick fantastisch. Besonders der Sonnenuntergang kann mit dem Lichterspiel überzeugen.
Hütte im Schein der untergehenden Sonne
Gletscher im Abendrot
Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang..
Sonnenuntergang...
Am nächsten Tag geht es bereits um 5:30 mit der Stirnlampe los, Richtung Felsengrat. Im Osten geht langsam die Sonne auf und das Tal ist in ein Wolkenmeer gehüllt.
Sonnenaufgang, Blick vom Felsgrat
Nach einiger Zeit im I. Gelände kommen wir zum Wandl. Diese Passage ist mit Ketten versichert ähnlich einem Klettersteig angelegt.
Das Wandl, versichert mit Ketten
Weiter geht es über den Grat. Weiter Oben ist eine Stelle im III. Grad diese ist etwas bauchig und daher so zu bewerten.
Blick zurück über den Felsgrat
Vor der IIIer Stelle am Grat
Nach dieser Stelle wird nach Westen gequert, nun steigt man vom Fels auf den Gletscher.
Die letzte Querung vor dem Anseilpunkt
Hier wird angeseilt und kommen dem markanten Bärenloch immer näher.
Am Seil weiter Richtung Bärenloch
In diesem Bereich ist vermehrt mit Spalten zu rechnen. Teils muss man über Firnbrücken steigen um die Querspalten zu überwinden. Rechts neben der kommenden Felsrinne sieht man einige Séracs. Je nach Bedingungen muss man in der Rinne über Eis oder Fels aufsteigen.
Zwischen den Spalten vor der Felsrinne
Hinter der großen Querspalte
Links das Lombardi Biwak
Ab der Biwakschachtel geht zuerst flach weiter und wird nach oben immer steiler.
Weiter über steilen Firn
Blick zurück über den Felsengrat i.H. der Reschensee
Vor dem Ortler Plateau
Bevor man das Gipfel Plateau erreicht passiert man noch eine große Spalte. Ab hier sieht man nun auch schon den Gipfelaufbau.
Über das flache Plateau
Rechtsseitig geht an der Erhebung vorbei bis zum Gipfelhang.
Auf der breiten Spur
Vor dem Gipfelhang
i.H. der Piz Bernina
Dreier Seilschaft
Das gröbste ist geschafft
Blick zurück vom Gipfel, bis zum Reschensee
Ein Bartgeier umkreist den Gipfel
Vom Gipfel hat man in alle Richtungen einen wunderschönen Ausblick.
Gipfelfoto
Tafel am Gipfelkreuz
Das Gipfelkreuz, ohne Eis über 2m hoch
Blick nach Süden über den Hintergrat
Pickel Stillleben, nach Süden
Am Gipfelkreuz
Im Nordwesten sieht man die nächst höheren Berge am Piz Bernina dem einzigen 4000er in den Ostalpen.
Panorama zum Piz Bernina
Panorama über das Stilfser Joch
Weiter im Nordosten erkennt man die Weißkugel die sich bereits in Österreich befindet.
Blick zum Reschensee, Rechts die Weißkugel
Wieder bereit für den Abstieg
Schattenspiel
Für den Abstieg geht wieder den Selben Weg zurück.
Abstieg über das Ortler Plateau
Blick zurück zum Gipfel
Gletscherspalte an der Steilstufe
Kurz vor der Biwakschachtel
Von der Biwakschachtel könnte man auch abseilen. Es ist aber normalerweise schneller wieder über Rinne abzusteigen.
Teilweise apere Stellen vor der Felsrinne
In diesem Bereicht Séracs
Eisplatten
Das Bärenloch
Abstieg im untersten teil des Gletschers
Zurück am Felsgrat
Paragleiter vor der Ortler Nordwand
Über das Wandl zurück auf den Grat
Die letzten Klettermeter bis zur Hütte
Belohnung auf der Hütte
Abstieg mit dem Sessellift
Sulden am Ortler
Abkühlung nach der Tour
Eine Wunderschöne Hochtour bei perfekten Bedingungen. Ich denke der Ortler wird mich bestimmt wieder einmal sehen.

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