14. Oktober 2016

Berggehen: Hohe Gans - Schreckensspitze Überschreitung

Anfahrt: 6215 Achenkirch, Österreich
Ausgangspunkt: Christlum Parkplatz (930m)

Ziel 1: Hohe Gans (1951m)
Ziel 2: Schreckensspitze (2022m)


Route: Christlum Parklatz (930m) - Oberautal - Paisill Alm (1550m) - Rote Wand - Hohe Gans (1951m) - Latschen! - Schreckensspitze (2022m) - Moosenalm - Christlum Alm - Christlum Parkplatz


GPS:



Tourdaten:
Zeit:

-Gesamt = 6h 50min
Höhe: 1550Hm
Entfernung: 19,5km

Bemerkungen: Vorkarwendel , Tour ist überwiegend weglos

Begleiter: Gustl

Tourbeschreibung: Die Überschreitung von der Hohen Gans zur Schreckensspitze ist mit Sicherheit keine frequentierte Tour. Der Weg durch das Oberautal ist nicht mehr gepflegt und der Grat ist größtenteils mit Latschen überwuchert.
Für unsere Unternehmung wählten wir den Christlum Parkplatz als Ausgangspunkt. Weiter über die asphaltierte Straße richtung Oberautal. Gleich zu beginn passiert man den Stod-Wasserfall und bleibt auf der Forststraße taleinwärts.
Stod-Wasserfall
Der Weg hier ist relativ flach und eher langweilig. Nachdem man die Schrambachalm erreicht hat geht es noch um eine Kehre bis man die Forststraße durch einen verwachsenen Steig verlassen muss. Dieser ist nicht beschildert. Nun kommt man auf das Bachbett des Oberaubachs und folgt diesem bis der Steig wieder rechtsseitig aufsteigt. Hier muss man die auf die verblassten Markierungen bzw. Steigspuren achten.
Bachbett im Oberautal
Der Weg ist sehr schlecht in Schuss, immer wieder müssen Abbrüche gequert werden an denen der Weg weggespült wurde. Abwechselnd müssen Gräben bzw. überwucherte Graspassagen passiert werden.
Zwischen den Wegabbrüchen im Oberautal
Der weitere Weg führt direkt zur Paisillalm, man kann bereits vor dem erreichen die Richtung wechseln und den Sattel unterhalb der roten Wand anpeilen. Auf der Roten WAnd steht ein markanter Baum,  entweder überklettert man die Wand linksseitig im Ier Gelände oder geht recht über den steilen Wiesenhang.
Vor der Roten Wand
Am Grat angekommen sieht man bereits den Zacken der Hohen Gans. Der Weg hält sich nun immer am schmalen grasigen Grat.
Blick zur Hohen Gans
Seebergspitze und Paisill Alm
Panorama über Seebergspitze und Grat
Am Grat
Bis unterhalb der Hohen Gans bleibt man am Grat nun geht es über einen fast senkrechten Grasaufschwung links an den Felsen nach oben.
Aufstieg zur hohen Gans
Blick über den Wiesenhang
Nun ist der erste Gipfel erreicht, ab hier beginnen aber erst die Schwierigkeiten dieser Tour.
Auf der Hohen Gans
Tafel am Gipfelkreuz der Hohen Gans
Gipfelkreuz auf der Hohen Gans
Hier erkennt man gut die von Latschen überwucherte Seite des Grats. Rechtsseitig steile Felsen rechts Latschen.
Blick von der Hohen Gans Richtung Schreckensspitze
Nach jedem Hügel die selbe Aussicht über weitere Latschenfelder... Die gesamte Gratlänge beträgt ca. 4km von denen etwa 3km zugewachsen sind.
Eine der Latschenpassagen
Wir entschieden uns vom Grat abzusteigen und weiter unten unser Glück zu versuchen um den Latschen etwas auszuweichen. Dies gelang nur mäßig, höchstwahrscheinlich hätten wir weiter am Grat gleich lange gebraucht. Etwa in der Mitte des Grats wäre eine IIer Stelle zu überwinden die mit einem Seil versichert ist.
Rückblick über den Grat
Andlich am Sattel von der Schreckensspitze angekommen hat man wieder offenes Wiesengelände vor sich. Zuerst ein kleiner vorgipfel und dann der langgezogene Wiesengipfel.
Der Gipfel der Schreckensspitze
Am Gipfelkreuz der Schreckensspitze
Theoretisch könnte man die Überschreitung noch erweitern auf die Moosenspitze und Sonntagspitze und absteigen über Gröbner Hals und das Unterautal. Dies ersparten wir uns aber da wir bereits länger als geplant auf dem Weg waren. Also ging es wieder zurück auf den Sattel und dann querfeldein hinunter Richtung Moosenalm.
Zurück zum Sattel für den Abstieg
Ein Einheimischer
Von der Moosenalm durch das Schigebiet vorbei an der Christlum Alm zurück zum Ausgangspunkt. Eine, ich würde mal sagen sehr interessante Unternehmung! Sollte ich nochmals auf die Idee kommen diese Tour zu wiederholen, weiß man bereits was man zu erwarten hat und kann sich dementsprechend darauf einstellen. Schauen wir mal.

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