15. März 2014

Schitour: Hintere Sonnenwand (Alpenverein)

Anfahrt: 6184 Sankt Sigmund im Sellrain, Österreich
Ausgangspunkt: St. Sigmund im Sellrain (1520m)
Ziel: Hintere Sonnenwand (3090m)

20140315_Schitour_Hintere_Sonnenwand

Route:
St. Sigmund im Sellrain (1520m) - Gleirschtal - Vorbei an der Pfortsheimer Hütte - Hintere Sonnenwand (3042m) - Abfahrt fast wie Aufstieg


GPS:

Zeit: 
-Gesamt = ca. 6h
-Aufstieg = 4h
Höhe: 1570Hm
Entfernung: 11km

Bemerkungen: Stubaier Alpen, Pulver in den Nordhängen

Begleiter: Gustl , Alpenverein

Tourenbeschreibung: Der Gebiet um Sellrain ist ein spezial Tipp für alle Tourengeher. Meine erste Tour in diesem Gebiet war mit dem Alpenverein Münster und führte uns durch das Gleirschtal. Als Ausgangspunkt diente uns der Parkplatz in St. Sigmund im Sellrain. Zu beginn einer Rodelbahn folgend kommt man nach ca. 1,5 km zur Gleirschalm einer bewirtschafteten Hütte. Der Weg gestaltet sich mit wenigen Ausnahmen sehr flach sodass man nur langsam an Höhe gewinnt. Auf dem Weg durch das Tal passiert man auch die Pfortsheimer Hütte die man auf der östlichen Seite des Tals auf einer Anhöhe erblicken kann. Ca. 6 km Tal einwärts, direkt gegenüber von der Lampsenspitze. Erst weiter hinten im Tal verlassen wir den Weg und gelangen ins Gelände Richtung Nördlichen Sonnenwandferner. Zuerst kommen wir über einen hart gefrorenen Buckel auf ein kleines Plateau direkt vor dem Gipfelhang der Hinteren Sonnenwand. Von Hier kann man gut die Vordere Mittlere und Hintere Sonnenwand sehen. Über steile Spitzkehren erreichen wir den höchsten Punkt und errichten dort unser Schidepot. Weiter nach oben geht es nur mehr durch Kletterei. Von hier hat man einen guten Blick auf die Südlichste Sonnenwad, Gleirschfernerkogel, Winnebacher Weißkogl, Grubenwand und Zischgeles.
Die Abfahrt über den Nordhang im Pulverschnee war einfach fantastisch. Weiter folgten wir der Aufstiegsspur seitlich versetzt damit wir auf der Schattenseite blieben um dem Bruchharsch auszuweichen. Zurück im Tal folgt man einfach dem Weg zurück zum Ausgangspunkt. Gegen Ende muss man noch die flachen Stellen überwinden und sich selbst ein wenig anstoßen.
Im großen und ganzen eine lohnende Tour, die 11km Strecke im Aufstieg sollte konditionell nicht unterschätzt werden.

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